Eine Platane zum Ende der Amtszeit gepflanztEhemalige NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther rät Gartenschau-Machern: In der Informationsarbeit nicht nachlassen
Hemer (pcw). Ihr letzter öffentlicher Termin als Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags war die Pflanzung einer Platane auf der Landesgartenschau Hemer – und dabei empfahl Regina van Dinther den Gartenschau-Machern, in ihrer Informationsarbeit bei den Parlamentariern in Düsseldorf nicht nachzulassen.
Wie sie im Gespräch mit Ludwig Scheidtmann vom Präsidium des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW und GaLaBau-Geschäftsführer Dr. Karl Schürmann ausführte, gibt es in dem im Mai gewählten NRW-Landtag zahlreiche neue Abgeordnete, denen die Bedeutung der Landesgartenschauen noch näher zu bringen ist. Dabei begrüßte Regina van Dinther, dass die Wanderausstellung „25 Jahre Landesgartenschauen in NRW“ der LAGL NW – Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege NW – vom 28. Juni bis 18. Juli 2010 im Landtagsgebäude zu sehen sein wird.
Ein weiteres Thema waren die Sorgen der GaLaBau-Unternehmer durch einen ungleichen Wettbewerbs durch öffentliche Beschäftigungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose und Behinderte. Wie Dr. Schürmann betonte, sei es notwendig, diesen Menschen zu helfen. Die wirtschaftliche Belastung solcher Maßnahmen müsse aber über alle Branchen verteilt werden. Derzeit habe der GaLaBau die Hauptlast zu tragen, was leider immer häufiger zu einem Arbeitsplatzabbau führe, weil den Unternehmen die Grünpflege-Aufträge wegbrächen. Laut Regina van Dinther muss es in Zukunft darum gehen, unter dem Motto „faire Arbeit“ Kooperationen zu entwickeln, in den sozialpolitische Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Unternehmen durchgeführt werden – und somit nicht mehr gegen den „1. Arbeitsmarkt“.